#51 David Bachmann: Ukraine? It's a European Cause!

Shownotes

Österreichs seit 2025 in Kyjiw stationierter Wirtschaftsdelegierter für die Ukraine ist krisenerprobt - während des Bürgerkriegs in Libyen leitete er das AußenwirtschaftsCenter in Tripolis. In der Ukraine warten große Geschäftschancen: Der Wiederaufbau läuft unter Kriegsbedingungen und unter dem Motto "Build back better". Wir sprechen über den Alltag in der Unterstützung österreichischer Unternehmen unter laufender Bedrohung durch Drohnenangriffe und weitere Luftalarme, außerdem über Wirtschaftsdelegationen und Sicherheitsvorkehrungen bei Reisen. Das Gespräch wurde in der Wirtschaftskammer Wien am Rand eines Export-Sprechtags für interessierte Unternehmen geführt.

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00:00:08:

00:00:21: Hallo und herzlich willkommen bei Sicherheitsbewusst.

00:00:25: Eine Neufolge, diesmal mit David Bachmann österreichischer Wirtschaftsdelegierter in

00:00:32: Kies

00:00:33: in der Ukraine.

00:00:35: Allerdings treffen wir uns nicht dort bei Ihnen im Büro sondern in der Wirtschaftskammer Wien wo er heute anlässlich eines wirtschaftsdelegierten Sprechtags ist.

00:00:48: Herr Bachmann, herzlich willkommen bei Sicherheitsbewusst.

00:00:51: Ja vielen Dank!

00:00:52: Danke für die Einladung zu dem Podcast.

00:00:54: Die erste Frage ist immer die gleiche Wann waren Sie zuletzt sicherheitsbewusst?

00:01:01: Man ist täglich sicherheitsbewustfallen.

00:01:04: wenn man in einem Land wieder Ukraine lebt dann nimmt man viele Geräusche seiner Umgebung Anders war.

00:01:12: Das letzte Mal war das vor einer circa dreiviertel Stunde, also in einem anderen Raum saßen und da durchs offene Fenster – wir sind über Neven-Pratersternen – einen Zuvorbeifahren gehört haben.

00:01:23: Und das hat ähnlich geklungen wie ein beginnender Luftalarm.

00:01:28: Man ist dann konditioniert auf gewisse Geräusche und dort denkt man sich, ist man jetzt sicher oder nicht?

00:01:34: Jetzt sehen Sie es halt.

00:01:35: Herbst, twenty-fünfundzwanzig österreichischer Wirtschaftsdelegierter.

00:01:40: Das ist eine diplomatische Funktion allerdings besetzt von Seiten der Wirtschaftskammer Österreich.

00:01:47: Haben Sie sich diese Stadt, haben sie sich dieses Land, diese Funktion ausgesucht?

00:01:54: Also grundsätzlich bewirbt man sich bei uns für Posten.

00:01:58: Bei manchen Posten wird man auch gefragt ob man sich bewerben will.

00:02:02: Kiew können Sie vorstellen ist ein Posten der nicht so einfach zu besetzen ist.

00:02:06: Ich hatte einen gewissen Hintergrund, also bis zum Sommer letzten Jahres war ich in Singapur als Wirtschaftsdelierter tätig kann jetzt nicht unbedingt als Hardship bezeichnet werden.

00:02:15: Hatte allerdings auch schon einen anderen Posten, der ähnlich sicherheitsbelastet war und das so sagen kann und zwar aber dass in Tripolis, Libyen und zwar auch während der Revolution oder während Gaddafi, während Revolution und dann während dem Bücherkrieg.

00:02:30: Also imsofern wusste ich schon ein bisschen, auf was es sich einlässt wenn man in eine Krisenregion geht.

00:02:35: Es ist dennoch ganz anders als Libyen also aus Sicherheitserzicht aber in einem Aspekt sehr ähnlich wieder zu Libyen nämlich dass das ein ganz interessanter Posten ist wenn es darum geht österreichisches Firmen zu servisieren weil es ja ein Markt ist und in dieser Welt leben wir leider heute es sehr viele Krisenherde gibt heiß, griesenherd ist gleich.

00:03:01: Es gibt kein Geschäft sondern eher das Gegenteil.

00:03:03: also vor allem wenn man die Ukraine denkt als unsere Exporte gehen sehr gut und es ist aber halt leider ein Krieg.

00:03:12: wir sind vor Ort weil es natürlich einen Markt ist der für östische Firmen einerseits interessant ist aber auf der anderen Seite auch die ukraine Die ausländische firme braucht um die Wirtschaft am leben zu erhalten um das brutto sozial produkt zu erzeugen.

00:03:29: Wie haben sich jetzt die Wirtschaftsbeziehungen Österreichs mit der Ukraine verändert, seit dem Februar in den

00:03:38: Jahren.

00:03:38: Wir sind auf einem sehr hohen Niveau schon seit der Unabhängigkeit eigentlich gewesen und haben sich sehr positiv entwickelt bis zur Krim-Annexion.

00:03:50: da gab es dann einen Einbruch nicht zuletzt weil er einige Gebiete auch weggefallen ist also die Krim konkret weggefallen ist und weil natürlich dann auch Konflikt im Donbass gestartet ist.

00:03:59: Wir haben natürlich dann einen zweiten Schock gehabt mit dem Beginn des Ukraine-Kriegs, nämlich ein Rückgang der Exporte und das war allerdings nur ein Schock von einem Jahr.

00:04:10: Und seither wieder auf Wachstumskurs – wir hatten letztes Jahr ein Post-Creamalltime High von ca.

00:04:20: eighthundertfünfzig Millionen Euro!

00:04:23: Das ist schon auf einem sehr hohen Niveau.

00:04:24: also wir haben hier einen Exportvolumen in der Größenordnung von Emirate oder von Dänemark, also das sprechen wir schon von substanziellen Kötern die ausgeführt werden.

00:04:37: Und auf der anderen Seite sind die ukrainischen Ausführenden Richtung Österreich auch circa auf dem gleichen Niveau.

00:04:44: Das hat sich allerdings in den letzten Jahren sehr stark verändert.

00:04:47: Also gehen wir noch mal zurück auf die österreichischen Exporte.

00:04:49: Die sind letztes Jahr um siebzehn Prozent gestiegen und teuer die ersten zwei Monate wieder um ca.

00:04:53: vierzig Prozent.

00:04:56: auf der anderen Seite haben wir letztes Jahr das erste Mal die Situation gehabt, dass unsere Exporte größer waren als die ukrainischen Exporte nach Österreich.

00:05:05: Ukrainer Grundsätzlich ein reiches Land.

00:05:07: es gibt also Rohstoffreich.

00:05:09: sie haben angefangen von metallen Ärzten selten in Erden.

00:05:13: natürlich wie immer bezeichnet ist die Kornkammer Europas Soja Mais Getreide und Das wird natürlich nach Europa ausgeführt.

00:05:22: österreich ein großer Importeur dieser Bahn Und hier gab es starke Rückgänge in den letzten Jahren.

00:05:28: Kriegsbedingte natürlich auch wieder, einerseits weil natürlich viele Gebiete besetzt sind also eine fünftel der Ukraine ist im Moment besetzt von Russland.

00:05:37: dann haben sie natürlich die Frontlinie wo auch einen gewissen Abstand von dort sagen also fünfzighundert Kilometer auch nicht so bewirtschaftet werden kann.

00:05:45: In Verrindenszeiten und auch noch ein zwei Jahre keine guten klimatischen Verhältnisse oder schlechte Ernte und das hat zugeführt dass die ukrainischen ausfuhren, zurückgegangen sind und wir letztes Jahr erstmals einen österreichischen Anlassbilanzüberschuss gehabt haben.

00:06:00: Also nicht das jetzt darum geht hat jetzt Österreich fünfzig Millionen mehr ausgeführt als es eingeführt hat sondern einfach die Entwicklung ist ja interessant zu sehen und auch typisch für ein Kriegsland dass es nämlich in einem Krieg normalerweise mit den Export- und Importen runtergeht.

00:06:16: Die Exporte sind deswegen weiterhin so hoch und steigen weil Europa und viele andere Länder auch, also asiatische Länder Südkorea, Japan die Ukraine einfach massiv finanziell unterstützen.

00:06:27: Und dadurch viel Geld ins Land fließt und das natürlich wieder verwendet wird um Wiederaufbau von zerstörter Infrastruktur zu leisten und auch das Land zu modernisieren.

00:06:39: Also die Modernisierung der Ukraine findet heute auch schon laufend statt trotzdem die Bomben pflegen

00:06:44: Also eine Art Wiederaufbau im Progress während der kriegerischen Auseinandersetzung.

00:06:50: Genau,

00:06:51: so muss man das sehen!

00:06:53: Man muss auch dazu sagen also bei manchen Infrastruktureinrichtungen die man heute in der Ukraine sieht könnte man glauben dass wurde auch bombardiert.

00:07:01: aber nein es ist einfach so alt und schaut sogar katastrophal aus weil es ja Soviet-Zeit ist oder schon fünfzig, sechzig Jahre alt ist.

00:07:09: das gehört auf jeden Fall erneuert.

00:07:11: das heißt hier hat man ja zwei Parallele Sachen, die man angehen muss.

00:07:16: Auf der einen Seite ein osteuropäisches Land, das nach der Sowjetzeit noch nicht einen grundlegenden Reformationsprozess angegangen hat und gleichzeitig auch durch Kriegshandlungen Zerstörungen erfährt.

00:07:30: Und da ist natürlich jetzt schwierig wo setzt man das Geld ein?

00:07:34: Dass man hat dass man einerseits selber auch eine Wirtschaft durch wie schon vorher gesagt verkauft von eigener Industrie oder Landwirtschaftsproduktion und das Geld, das ins Land kommt.

00:07:44: Und wie welche Sektoren sind prioritär?

00:07:48: Ich meine wenn – das hat man alle mitbekommen so wie im jener Februar es landesweite Blackouts gibt Tagelang und es auch minus zwanzig, minus zweiundzwanzig Grad hat und gleichzeitig die Energieinfrastruktur massiv beschädigt ist dann ist klar dass er mal dort die größten Investitionen hingeht und nicht überlegt wird, wo kann ich eine neue Autobahn bauen?

00:08:07: Also es geht schon einmal die Grundbedürfnisse zu still.

00:08:10: Aber gleichzeitig haben sie dieses BBB Build Back Better.

00:08:15: Das heißt wie kann ich das was zerstört ist nicht so behelfsmäßig sondern auf den neuesten Stand bekommen um damit eine moderne Ukraine heute schon beginnen?

00:08:25: weil das Ziel Ich würde aus ukrainischer Sicht einmal kurzfristig, aus europäischer Sicht eher mittelfristig natürlich zu sehen wie kann die Ukraine Teil der EU werden und wie können wir natürlich auch alle davon profitieren dass die Ukrainer in der EU ist.

00:08:43: Und damit auch natürlich der Außenhandel viel einfacher wird viel mehr unserer Firmen auch in die Ukraine liefern können weil die Rechtsprechung die gleiche ist weil sie EU-Archie übernehmen also einfach ein Ein Teil der EU, so wie sie auch Polen, Slowakei und Ungarn, die ja auch Jahrzehnte gebraucht haben um diese Transformation zur Bewerkstellung.

00:09:06: Und heute wenn man nach Polen schaut das ist das Powerhouse Europas und das ist eigentlich auch eines der Erhoffnungsmärkte für österreichische Firmen.

00:09:13: also das könnte die Ukraine auch in zehn, fünfzehn Jahren so werden?

00:09:17: Jetzt noch zur Präzisierung.

00:09:19: ein Teil der Ukraine ist russisch besetzt.

00:09:22: aktuell Haben Sie auch Kontakte zu Unternehmen im russisch besetzten Teil?

00:09:27: Servisieren sie österreichische Firmen mit ihren maybe verloren gegangenen Assets dort.

00:09:34: Wie kann man sich das vorstellen?

00:09:37: Wenn man als Ausländer in der Ukraine heute lebt, hat man keine Kontakt in die besetzte Gebiete.

00:09:43: Ich kenne allerdings natürlich Leute, Ukrainer, die auch Familie teilweise noch haben in den besetzeten Gebieten.

00:09:48: Also das ist ein ganz schwieriges Thema Weil man natürlich auch immer wieder hört, wie dort das Leben abläuft.

00:09:54: Dann gibt es ihm wieder Erfolgsmeldungen von ukrainischer Seite wenn auch in den gesetzten Gebieten was jetzt vermehrt basiert Infrastruktur angegriffen wird Wenn man dort Drohnenbilder bekommt Von den österreichischen Unternehmen.

00:10:06: da gab's zuletzt also zumindest niederlassungsmäßig keine Firmen mehr Also weder in Dombars noch auf der Krim.

00:10:13: Ein paar die in der Grenz nähe waren Es werden einunternehmen eine Papier- und Karton erzeugern aus Niederösterreich Die Unternehmen von Kherson, also die waren unmittelbar in der Frontlinie oder eigentlich hinter der Front Linien.

00:10:26: Sie wurden südlich dort näher überahmt und besetzt worden und haben ihre Maschinen genommen was sie nehmen konnten halt in den wenigen Tagen, denen verblieben sind und sind in die Region Lemberg gegangen und produzieren heute dort.

00:10:39: Unterstützungen unsererseits natürlich... Also wir sind mit den Niederlassungen in der Ukraine in Kontakt.

00:10:44: Die Probleme heute sind allerdings eher eine andere Richtung weil Die debutieren sind eigentlich alle in, sagen wir mal aus Frontlinien sich sicheren Gebieten.

00:10:55: Also sie werden dort nach wie vor von Drohnen und Raketen auch gar nicht erreicht werden.

00:11:00: aber jetzt sage ich einmal nicht in dieser kritischen der Todeszone Richtung Osten.

00:11:06: allerdings gibt es ja heute viele andere Probleme, die auf die Firmen zukommen.

00:11:11: Das fängt einmal an mit Arbeitskräften.

00:11:13: Sie haben ein massives Arbeitskräfteproblem weil einerseits ein paar Millionen Ukrainer ausgewandert sind aus verschiedensten Gründen.

00:11:20: Mit Kriegsbeginn.

00:11:22: zweitens sie ein Energieproblem haben das sie nämlich nicht gewährleistet haben eine kontinuierliche Stromversorgung durch die Energieanbieter.

00:11:32: So müssen Sie das teilweise selber organisieren mit Generatoren, mit erneuerbaren Energianlagen oder energisch Batterie- oder energiespeicher und natürlich auch einen Staat der ganz starken Transformationsprozess sich befindet von einer ost sprich Russland ausgerichteten Volkswirtschaft in Richtung Westen.

00:11:52: also das merkt man schon allein wenn wir nach Kiel fährt dass es die Straßen sind Katastrophal, es gibt zwar Bahnlinien ja aber eigentlich ist alles Richtung einerseits Odessa und Richtung Osten also Kharkiv-Nierbro und der Saporische ausgebaut.

00:12:10: Und da Westen wird das jetzt entdeckt als Absatzmarkt.

00:12:13: Das heißt man richtet ein Land komplett von Richtung Oßen auf Richtung Westen um.

00:12:24: Sicherheitsbewusst.

00:12:26: Gespräche über Safety Security and Strategy.

00:12:35: Ich war vor unserem Gespräch natürlich auf Ihrem LinkedIn-Profil und da steht als Titelzeile It's a European Cause.

00:12:43: Was meinen Sie damit?

00:12:44: Ist es die Unterstützung der Ukraine gegen die russische Adversion?

00:12:50: Ja, also das finde ich absolut so genau!

00:12:53: Also ich sehe das als eine europäische Aufgabe in dem Sinn dass jetzt auch... also ich bin ein Wirtschaftsvertreter, dass wir auch europäisch österreichische Firmen zeigen müssen Ein Absatzmarkt, ein Investitionsmarkt und einen Markt mit dem man zusammenarbeiten muss.

00:13:10: Und das European Cause, weil ich – also ich bin auch selber überzeugter Europäer und ich glaube dass die Ukrainer, sie wollen es ja selber, die Selbstbestimmung in dem Sinn, Sie sagen ja, sie wohnen in Richtung EU und ich finde, das ist Unterstützungspferd.

00:13:25: Ich tue meinen kleinen Teil dazu, indem ich da komme auf ihre Anfangsfrage zurück, in dem ich dort bin.

00:13:31: Also ich hätte auch sagen können, ich gehe nicht hin und ich will nicht hin Und ist vielleicht mein Anteil auch daran zu sagen Ich möchte ja auch das Land unterstützen.

00:13:40: Wenn man sich es geschichtlich anschaut dann war die Ukraine immer ein Durchzugsland von allen möglichen europäischen Völkern.

00:13:48: Da nehme ich jetzt Russland auch mit, ist ja auch ein europäisches Volk und das ist im Herzen Europa.

00:13:54: Das waren von den Schweden über die Franzosen, die Österreicher, die Polen also wenn immer sie wollen bis zu den Griechen war in der Ukraine.

00:14:01: es ist ein tief europäes Land und ich glaube dass Volk denkt auch so und hat natürlich jetzt gemerkt wenn man sieht den Kampf der Systeme System der russischen Föderation, Mittel bis langfristig schlechter fahren als wenn sie sich Richtung besten richten die EU ausbreiten bzw.

00:14:24: kooperieren.

00:14:25: und ja deswegen denke mir der Wille der Ukrainer ist da und deswegen its a European course.

00:14:32: Apropos besser fahren.

00:14:34: jetzt ist auch geplant das Eisenbahnnetz von der Breitspur auf den Normalspur umzustellen.

00:14:40: was glauben Sie?

00:14:41: wie lange wird es in einem so großen Land?

00:14:44: dauern, bis das geschafft ist?

00:14:49: Sehr lange.

00:14:50: Weil dann natürlich sehr viel Geld benötigt wird in einem Land, dass in Europa das dichteste Eisenbahnnetz hat.

00:14:56: also schon aus sowjetischer Zeit.

00:14:58: Aus sowjetiger Zeit natürlich weil die Rohstoffe und aus den Kohlhosen bzw.

00:15:04: denn aus den Kombinaten auch abtransportiert werden mussten Industrieproduktionen sehr stark war in der Ukraine.

00:15:11: Also das Eisenbahn-Netz ist unglaublich groß.

00:15:14: jetzt beginnt man ja schon damit, dass ein kleines Teilstück nämlich von der Grenze umgangs bis nach Uskurot wurde bereits implementiert.

00:15:24: Das sind glaube ich vierzig Kilometer und jede Menge weitere Projekte ergibt es.

00:15:30: also die erste große Schritt aus europäischer Sicht war er im letzten September-October als eine neue Ausrichtung.

00:15:38: Es findet alle paar Jahre statt wo man sieht TENS, die Trans-European Networks neu definiert.

00:15:43: Wo gibt es Verkehrsachsen?

00:15:46: Welche Achsen sollen ausgebaut werden?

00:15:48: Vielleicht für die österreichischen Zuhörder, wenn man denkt Brenner ist auch so ein Trans-Europaian Network.

00:15:53: Die Viabaltika ist ein ganz starkes.

00:15:55: Also ich erwähne das weil da hat die Ukraine auch in Zukunft dranhängen wird.

00:15:59: also TEN-I Das geht von Helsinki über das Baltikum hinunterkohlen kreuzt er nach Österreich und geht bis nach Italien hinunter.

00:16:08: Und da gibt es im neuen EU-Infrastrukturplan eben auch eine Achse, die hinübergeht in die Ukraine.

00:16:15: So zwei eigentlich, eine von über Uszkorot Ungarn, hinein kommt eine andere über Nordwestspange Polen also Warschau hinunter und das ist natürlich ganz wichtig.

00:16:25: wenn das einmal an einem europäischen Netzwerke definiert ist dann findet auch hier ein starke Investition von europäischer Seite, von EU-Seite statt.

00:16:36: Es gibt Gelder und wie das dann ausschauen kann, da sieht man heute in Polen.

00:16:40: Also fahren Sie mal vom Krakau Richtung ukrainische Grenze – das ist auch so ein TEN eine Spange.

00:16:45: Das ist eine supermoderne Autobahn die alle Stückchen spielt und jetzt geht es ja nicht nur um eine schöne Autobahn zusammen.

00:16:54: Das hilft natürlich für einen wirtschaftlichen Ausbau weil einfach die Transportwege kürzer werden günstiger werden, dadurch auch.

00:17:00: Sie kommen schneller von A nach B und dann fahren sie bei Krakowitz über die ukrainische Grenze.

00:17:07: Dann ist das dort ein, also gerade dass nicht ein Feldweg ist ja es ist katastrophal im Zustand und da hilft natürlich auch die Bahn sehr viel Güter zu transportieren und die Bahn ist traditionellerweise einer der stärksten Gütertransportmittel.

00:17:22: man setzt nicht so sehr auf Elkravis und Bahn ist eine starke Stärkste.

00:17:27: Bei dem großen Netzwerk und der veralteten Infrastruktur wird natürlich benötigende Finanzbedarfe das sicher noch sehr viele Jahre dauern.

00:17:36: Da ist eine große Chance für österreichische Betriebe, weil wenn man an Eisenbahn denkt, wenn man international fragt welche Länder können Eisenbahninfrastruktur liefern von Vagons überschienen dann wären eigentlich immer nur zwei Länder genannt Österreich und Schweiz und deswegen haben wir hier also einen sehr großen Startvorteil in dem Sektor.

00:17:55: Kommen wir zu Ihrem Arbeitsalltag, wenn Sie jetzt so integriert arbeiten in der österreichischen Botschaft in Kiev.

00:18:02: Dann ist Ihr Arbeitsalltag zwar im Großen und Ganzen sicher aber nicht immer ruhig.

00:18:08: wie oft müssen sie aktuell in den Schutzraum?

00:18:12: Also wir sind ja auch nicht zuletzt deswegen in der Botschaft als Außenwirtschafts-Center untergebracht weil unser Büro, das wir im Zentrum von Kiew besitzen im elften Stock.

00:18:24: Also sich befindet mit einem Lift der wenn Stromausfälle gibt nicht funktioniert und Elfterstock freiliegend auch in Punktotronen die einfach ab und zu irgendwo einschlagen nicht das sicherste ist.

00:18:37: Und in der Botschaft Das ist ein niedriges Gebäude wo wir auch einen Schutzraum haben.

00:18:43: es gibt unter tags immer wieder luftalame bei denen man Nicht mehr bei jedem in den Schutzrahmen geht Vor allem wenn es unter Tag ist, weil unter Tages weiß man das sind meistens Spotter, Drohnen oder Aufklärungsflüge und man hat dann auch seine App.

00:18:58: Meistens auf Telegram schaut man dann da gibt's kein Kanal von der ukrainischen Luftwaffe.

00:19:04: die identifizieren dann wieder die Frasch, was da gerade im Anflug ist.

00:19:07: Und dann schaut man halt, ist das jetzt eine Drohne?

00:19:09: Gibt es noch irgendwas, was drüber fliegt und entsprechend sucht man einen Schutzrahmen auf.

00:19:14: Allerdings würde man bei jedem Luftalarm den Schutzrahm aufsuchen.

00:19:17: Würde man wahrscheinlich vor allem letztlich die letzten paar Monate nicht viel Zeit an seinem Arbeitsplatz verbringen.

00:19:25: Wie kann man sich so diese Angriffszyklen vorstellen?

00:19:29: Also muss unterscheiden ob das jetzt nur unter Anfang der Drohnen Angriffe sind oder auch mit ballistischen Raketen oder Marschflugkörpern passiert.

00:19:40: Also grundsätzlich, das weiß jetzt so ziemlich jeder in Kiew schon seit einem Jahr, seitdem sich die Angriffe intensiviert haben, haben sie alle zehn bis vierzehn Tage einen.

00:19:53: größeren Angriff in palistischen Raketen liegt daran, dass wir Russen scheinbar immer zehn bis vierzehn Tage brauchen um ihre Lager aufzufüllen und die Logistik hinzubekommen.

00:20:04: Und dann gibt es eine ziemlich heftige Nacht.

00:20:06: Dann kann man aber auch mit Sicherheit sagen, die nächsten paar Nächte wird's ruhig und dann fangen sie wieder an langsam mit Drohnen... Also das geht wirklich so in Wellen dahin.

00:20:16: Mehrere Nächten hintereinander von diesen großen Angriffswellen.

00:20:20: also Das ist schwer verträglich.

00:20:22: Bereits eine so eine Nacht, da ist man ziemlich fertig dann am nächsten Tag, weil ich mir einfach wenig geschlafen habe.

00:20:27: Also da begibt man sich sofort und freiwillig in den Schutzraum.

00:20:31: viele Kiefe tun das aber auch nicht, aber auch hängt damit zusammen.

00:20:37: Weil es ja jetzt ist Sommer, sagen wir im Winter, Februar-März.

00:20:39: Es war einfach kalt draus als minus zwanzig Grad.

00:20:42: Dann viele bleiben dann zu Hause gehen vielleicht ins Badezimmer oder gehen unter das Bett oder was auch hin und da passieren natürlich noch immer die... Todesfälle beziehungsweise auch die Verletzten, weil das natürlich keine sichere Umgebung ist.

00:20:55: Und der sicherste in Kiew sind ja die U-Bahn, weil sie schon zur Sowjetzeiten als Schutzräume ausgebaut waren.

00:21:02: Das heißt da sucht auch der Großteil der Bevölkerung Schutz.

00:21:10: Sicherheitsbewusst entsteht in Kooperation mit der A-I Telekom Austria sowie mit der FH Campus Wien Fachbereich Risiko und Sicherheitsmanagement.

00:21:26: Was machen jetzt österreichische Unternehmen, wenn sie Reisen in die Ukraine planen?

00:21:31: Zum Beispiel solche, die Sie heute hier beim Sprechtag getroffen

00:21:35: haben am besten.

00:21:37: Also ich muss erst mal sagen es gibt sehr wenige Firmen, die in den Ukrainen derzeit reisen.

00:21:42: Sehr wenig im Vergleich zu Polen oder Rumänen, wo wir pro Tag manchmal fünf bis zehn Firmen Betreuende ins Land kommen.

00:21:51: In den Ukrainien sind wir pro Woche Ein bis drei Firmen, die kommen.

00:21:57: Wir müssen die Firmen immer darauf hinweisen, dass es eine Reisewarnung des Außenministeriums gibt.

00:22:01: Das heißt das ist vom Ausmesteram nicht empfohlen in das Land zu fahren.

00:22:05: aber natürlich viele Firme sehen das auch und sagen wir müssen dabei hinfahren!

00:22:08: Wir müssen Wartungen an unseren Geräten, an unsere Industrieanlagen vornehmen, wir müssen Verkaufsgespräche führen... Wir helfen bei der Logistik weil die erste Herausforderung ist schon einmal wie komme ich in die Ukraine?

00:22:20: Es gibt ja keine zivilen Flugverkehr.

00:22:22: Das heißt, Sie müssen mal schauen wie kommen sie von A nach B. Welchen Zug nehmen sie?

00:22:27: Sie könnten bis nach Polen zum Beispiel, bis nach Krakow oder Scheschof fliegen dann mit dem Zug oder mit dem Auto weiterfahren.

00:22:34: also es ist nicht so einfach auf Google Schleiz gehen und sagen wie in Kiev was der nächste und billigste Flug.

00:22:41: und da muss das Ganze auch geplant werden weil Sie wissen müssen wo überschreiten sich die Grenze?

00:22:47: Wo haben Sie lange Grenzwartezeiten, vielleicht auch eine Herausforderung in Zeiten vom Krieg?

00:22:52: Weil natürlich die Ukrainer so fallen.

00:22:54: Wenn sie aus der Ukraine ausreisen wird genau kontrolliert wer reist aus.

00:22:58: männliche Bevölkerung gibt es natürlich die Werbpflicht aber auch bei den weiblichen Bevölkerungen wenn sie im Staatsdienst sind haben sie Beschränkungen.

00:23:05: also das ist schon eine eine ziemlich Herausforderung einmal in die ukraine zu kommen.

00:23:11: wir raten vielen Firmen dass wenn es darum geht Ukraina zu treffen vor allem denen die nicht ausreisen, deswegen ist bewusst auch die männliche Seite.

00:23:20: Also Ukrainer sagen gerne okay wir müssen uns mit euch treffen bitte machen wir das in Lemberg oder in Urschgorod weil dort haben wir auch eine bessere Lage im Punkt der Angriffe.

00:23:31: also gibt es viel länger Luftalame und die Ukraine müssen nicht über die Grenzen was immer eine Herausforderung

00:23:36: ist.".

00:23:38: Das heißt sie hätten noch Freitermine wenn Unternehmen das Bedürfnis haben auch nach KF zu kommen?

00:23:46: Wir freuen uns über jedes Unternehmen, man muss natürlich immer abwägen.

00:23:49: Also ich logge jetzt nicht unternehmen nach Käfe und sage, Sie müssen unbedingt kommen weil da gibt es tolle Geschäftschancen.

00:23:53: Also Geschäftschausen gibt das aber es muss jeder für sich selber natürlich entscheiden will er sie dasjenigen Kauf nehmen?

00:24:00: Das mit dem muss man rechnen.

00:24:02: also immer so das Worst Case Szenario dass dann doch alle zehn bis vierzehn Tage eintritt nämlich dass es eine Nacht gibt in der durchgehend bombardiert wird Das erzähle ich dann halt auch für sich, dass so ungefähr abspielt.

00:24:16: Man kann das ja danach auf YouTube nachsehen und wenn man sagt okay mit so etwas komme mich zurecht, man kann ja dann auch schauen es gibt doch internationale Hotels in Kiew die auch eigene Schutzräume haben, da kann man sich auch Fotos anschauen.

00:24:28: und wenn wir uns sich damit anfreunden können und sagen ok ich bin bereit das auf mich zu nehmen.

00:24:34: Ja dann spricht Glynsel Blöds spricht nichts dagegen.

00:24:37: Es ist immer ein gewisses Restrisiko aber es ist machbar.

00:24:42: Wie hat sich jetzt über die letzten Monate, seit Sie im Amt sind auch das Aufkommen von Wirtschaftsdelegationen entwickelt?

00:24:51: Was wir sehr stark haben als finde ich äußerst positiv ist dass sich österreichische Politiker in die Ukraine bewegen.

00:24:59: also sprich wir hatten jetzt die letzte Delegation war mit Wirtschaftsminister Hartmannstorfer davor Außenministerin Meinl Reisinger die kommt immer wieder auch in die ukraine.

00:25:08: Auch ohne Wirtschafts-Delegation dann teilweise Landesregierungen, also das hat sich positiv entwickelt.

00:25:18: und auch in einer Frequenz wo ich sage dass macht Sinn.

00:25:21: Das ist doch sichtbar in der Ukraine weil das ist ja auch immer ein Punkt wie sichtbaist man?

00:25:26: Wie wird das wahrgenommen was man auch für die Ukraine tut?

00:25:29: als die Ukrainer mögen es natürlich dass man reisen muss dazu sagen das Wirtschaftsdelegationen da haben wir hohe Nachfrage von Firmen die mitfahren wollen.

00:25:39: Da kann man natürlich auch noch eine gewisse Anzahl mitnehmen, weil dann natürlich auch ein gewisser Begleitschutz-Sicherheitsschutz notwendig ist.

00:25:45: Der auch nur bis zu einer gewissen Personenanzahl sinnvoll durchgeführt werden kann.

00:25:51: Das heißt also ich sage mal so zehn bis fünfzehn Firmen die einen Ministerin begleitet ist machbar und auch sinnvoll insofern weil diese Unternehmen dann auch an entsprechende Ministerienbehörden in der Ukraine herangeführt werden und das ja noch dann auch sinnvoll passieren kann, wenn die entsprechende Zeit haben und auch individuell betreut werden.

00:26:13: Wirtschaftsdelegationen ohne Politikerbegleitung haben wir nur im Kleinen also so Sektor spezielle Wirtschaftsmissione machen wir immer wieder bzw.

00:26:22: Messe teilnehmen.

00:26:23: aber da haben Ein Problem, wenn mich das viele Firmen eine Company Policy haben.

00:26:29: Die haben also die größeren Konzerne was dann einfach heißt Ukraine ist ein No-Go oder es gilt einen Reiseverbot.

00:26:36: Wenn es das nicht gibt, gibt's das nächste Problem dass wir allerdings erfolgreich beheben konnten seit Anfang diesen Jahres nämlich Versicherungsschutz.

00:26:45: Es gibt seit Jahresanfang von den drei großen österreichischen Versicherern in der Ukraine Das sind die wiener städtische Grave und Unika.

00:26:53: Die haben ein Produkt, also bieten unterschiedliche Produkte.

00:26:55: Aber grundsätzlich ist es bei allen das Gleiche nämlich eine Auslandsreiseversicherung für die Ukraine durch einen Kriegsrisiko abdeckt und das ist für viele Firmen nochmal eine Bedingung, dass sie überhaupt Mitarbeiterinnen in die Ukraine schickt, indem es eine Versicherung gibt.

00:27:10: Deckt nicht muss ich auch dazu sagen aktive Teilnahme an Kriegsgeschehen, aber deckt ab für eben passive Kriegsschäden.

00:27:21: Und ich nehme jetzt auch an, die wenigsten Söldners sind Wirtschaftskammermitglieder.

00:27:26: Genau!

00:27:28: Wenigstens nicht in Österreich ja.

00:27:30: Zurück hier nach Wien zum wirtschaftstelegierten Sprechtag.

00:27:35: Jetzt anonym gefragt – was war denn so vielleicht die überraschendste oder absurdeste Frage, die sie heute erreicht hat?

00:27:44: Absurd waren meine Gesprächsdemäne.

00:27:49: keinen gehabt, kommt auch vor muss man auch sagen.

00:27:50: Aber ich habe heute keine gehabt.

00:27:52: überraschend aber schon hier in Wien.

00:27:55: also wir turen nicht durch die Bundesländer heute.

00:27:57: Wien hat bis jetzt circa fünfzehn Gespräche gehabt.

00:28:01: Also ein Drittel der Gesprächsteilnehmer waren Ukraine und Ukrainerinnen, die teilweise bei österreichischen Firmen arbeiten oder als Einzelunternehmer arbeiten.

00:28:10: und sage ich einmal überspitzt das sind meine besten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weil es gibt ja sechzigtausend Ukrainen Österreich Die wollen ja auch in irgendeiner Art und Weise tätig werden, arbeiten für Firmen arbeiten.

00:28:24: Und die unglaubliche Produkte anbieten oder Ideen haben was man zwischen Österreich und der Ukraine tun kann.

00:28:32: das fängt dann über Solarpaneele oder Schankabzapfanlagen.

00:28:37: also es sind wirklich unglaublich innovative Lösungen.

00:28:41: Und dazwischen auch immer wieder Produkte, wo ich mir dann selber denke, okay interessant dass das jetzt im Moment in der Ukraine abgesetzt werden kann.

00:28:49: Find' ich toll!

00:28:50: Ja und das finde ich dann immer wieder, es gibt noch immer wieder ein Andri zu sagen ja also da... Es ist keine wirtschaftliche Wüste in der Ukraine.

00:28:58: Das herrscht zwar Krieg wie ich schon gesagt habe aber es ist ein sehr positives Unternehmertum.

00:29:04: Das lustigste Erlebnis war eine Ukrainerin die komme als Einzelunternehmerin Geschäfte zwischen Österreich und Ukraine vermittelt, gestrahlt hat die immer wieder selber in die Ukraine fährt.

00:29:16: Und einfach noch gesagt hat ja so sind wir Ukrainer!

00:29:18: Wir sind also in ihrer Firma arbeiten auch sechs Frauen.

00:29:21: Er sagt Ja, wir sind die ukrainischen Frauen, die das Land reformieren und die das Zephten der Hand halten und dank uns wird Ukraine gewinnen.

00:29:32: Das habe ich sehr inspirierend gefunden.

00:29:35: Resilienz wie wir sie sonst nicht kennen?

00:29:38: Herr Bachmann, vielen Dank zum Ende unseres Gesprächs jetzt noch.

00:29:42: Die Abschlussfrage was sollen die Hörerinnen und Hörern von Sicherheitsbewusst als nächstes lesen sich anhören oder ansehen?

00:29:53: Was ist so ihr Medientipp?

00:29:57: Also ein Buch mit dem ich begonnen habe und das glaube ich die beste Lektüre für jemanden der wissen will oder wie kommt die Ukraine dorthin, wo sie heute ist?

00:30:08: Wieso gibt es diesen Krieg mit Russland?

00:30:11: Sicher das Buch von Sergei Bloche der Gates of Europe.

00:30:14: Das ist so das Standard der ukrainische Geschichte ganz im Detail.

00:30:18: Sie schaffen wahrscheinlich nicht mehr als zehn Seiten pro Tag einfach weil die ukrainisch Geschichte so dicht ist.

00:30:24: also in jedem Jahrhundert alle fünfzig Jahre marschieren irgendwelche Armeen durch die Felder der Ukraine durch Galizien, durch Voleen, durch Ost-Ukraine und durch die Krim.

00:30:36: Das ist unglaublich wie dicht!

00:30:40: Ich glaube auch österreichische Geschichte ein wenig zu kennen, das ist noch einmal eine Spur oder ein Niveau höher.

00:30:47: Also das würde ich als erstes als Buch nehmen.

00:30:50: in die ukrainische Literatur bin ich noch nicht so tief eingetaucht.

00:30:55: Gorke wäre so eine Empfehlung, ist ja in der Ukraine geboren.

00:30:58: Da gibt es ein paar Charaktere, die in der Ostukraine spielen, bekanntesten der Seelenverkäufer Shishikov.

00:31:05: also da gibt schon ein paar interessante Werke weil auch die ukrainische Literatur stark mit russischen Literatur verwoben ist.

00:31:13: und ich würde mir einfach ein Bild machen von Von beiden Seiten gibt es auch tolle ukrainische Schriftsteller, der Chef Czenko ist sicherlich der bekannteste.

00:31:23: Das werden wir mal so auf die Schnelle die ersten Lese empfehlen.

00:31:26: und Last but not least ukrainischer Musik, moderne klassische ukranische Musik, die eine unglaubliche Vielfalt hat.

00:31:35: Ich glaube das könnte uns mal den Sommer über beschäftigen.

00:31:39: Herr Bachmann vielen Dank für Interessante Einblicke, ich habe viel dazu gelernt und hoffentlich die Hörerinnen und Hörder von Sicherheitsbewusst auch.

00:31:48: Vielen Dank für das Gespräch!

00:31:50: Danke fürs Zuhören bis bald.

00:31:52: Bleib sicherheitsbewusst!

00:32:12: Bis zum nächsten Mal hier bei Sicherheitsbewusst.

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